Kategorie-Archiv: Allgemein

Gesellschaft 4.0: Differenziertere Analysen statt simplifizierender Prognosen

Gesellschaft 4.0: Differenziertere Analysen statt simplifizierender PrognosenNachdenklichkeit angesichts der Ambivalenz von Chancen und Risiken auf dem „CI4 FrühlingsForum 2017

Trotz des rasanten IKT-Fortschritts muss die Gesellschaft auf Vertrauen und Unternehmenskultur setzen – allein schon, um Selbstausbeutung zu vermieden – aber auch Eigenverantwortung gilt es zu stärken. Zudem sind aus dem Primat der Würde des Menschen klare Forderungen an die Digitalisierung abzuleiten.

[CI4, 27.04.2017] Nach dem erfolgreichen Auftakt zur neuen Veranstaltungsreihe des Clusters Industrie 4.0 mit dem „HerbstForum 2016“ zum Thema „Sicherheit in der Industrie 4.0“ widmete sich nun das „FrühlingsForum 2017“ am 25. April 2017 zu Gast bei der TU Berlin dem Thema „Arbeit 4.0“.

***Kooperation mit dem VDI Berlin-Brandenburg***

Clustersprecher Dipl.-Kfm. Michael Taube eröffnete die Veranstaltung und betonte in seinem Grußwort, dass mit diesem Abend zur konstruktiven Diskussion angeregt und einige Facetten der Arbeitswelt im Zeitalter der Industrie 4.0 angerissen werden sollten. Taube dankte den ideellen Unterstützern dieses Abends sowie dem Kooperationspartner und Sponsor, dem VDI-Bezirksverein Berlin-Brandenburg, vertreten durch Vorsitzende, Prof. Dr. Burghilde Wieneke-Toutaoui.

***Über die Auswirkungen der Arbeit 4.0 auf die Gesellschaft***

Frau Prof. Burghilde Wieneke-Toutaoui, die Präsidentin der Technischen Hochschule Brandenburg, ging sodann in ihrer Keynote der Frage nach, „Was bedeutet Arbeit 4.0 in der Gesellschaft?“
Das Thema „Arbeit der Zukunft“ sein inzwischen in der Gegenwart angekommen. Ingenieure gestalteten Technik und seien daher aufgerufen, sich Gedanken über die Arbeit und Auswirkungen auf die Gesellschaft zu machen.
Veränderungen erfolgten eher „subversiv“ denn spektakulär – ein Beispiel sei das schleichende Verschwinden der traditionellen Druckindustrie gewesen. Eine mögliche erweiterte Definition von „Digitalisierung“ sei die Umgestaltung der Arbeitswelt und der Gesellschaft – resultierend aus dem aktuellen Fortschritt der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT). Man könne nun streiten, ob dieser Prozess eher eine Evolution oder gar eine Revolution sei.
Als ein Merkmal sei die sogenannte Disruption anzusehen – etablierte Geschäftsmodell werden dabei durch digitale Alternativen verdrängt. Als Beispiel nannte Wieneke-Toutaoui Online-Shopping-Portale. Der Kolumnist Sascha Lobo hatte in auf „SPIEGEL ONLINE“ Kritik am „Plattform-Kaitalismus“ geübt – als Beispiele für in die Diskussion geratene Plattformen nannte Wieneke-Toutaoui u.a. facebook / XING, MyHammer / KleiderKreisel, UBER / Helpling / Airbnb, Upwork / amazon mechanical turk.

Auch „Data Mining“ werde in diesem Kontext als ambivalente Nutzung der anfallenden umfangreichen Datenmengen genannt – hierbei werden diese systematisch analysiert, um Muster zu erkennen, zu beschreiben und zu nutzen, im Idealfall um neues nützliches Wissen zu generieren.
Schlagwörter wie „Crowdsourcing“, „Clickworker“ oder „Crowdworking“ zur Beschreibung neuer Beschäftigungsverhältnisse wiesen auf das Problem der Entgrenzung im räumlichen, zeitlichen und organisatorischen Sinne hin. Es werde ein neuer Ansatz zur Organisation des eigenen Lebens propagiert – sei es die „Sharing Economy“ (z.B. Werkzeuge, PKW) oder das Auftreten als „Prosument“, d.h. Verbraucher und zugleich Produzent; Beispiele seien mymuesli und spreadshirt.
Ihre Tour d’Horizon streifte SB-Kassensysteme und Pflegeroboter – letztere kämen in Japan schon vielfach zum Einsatz. Als ein hochinteressanten Ansatz auf medizinischem Gebiet stellte sie das Mercy Virtual Hospital und die heutigen Möglichkeiten der schnellen und präzisen 3D-Formung von Zahnprothesen vor. Die Auswirkungen der Arbeit 4.0 auf das Bankwesen könne sich jeder angesichts der vielen aktuellen Filialschließungen vorstellen; Steuerberaterbüros müssten zum Überleben ihren Kunden umfangreiche Beratung und Dienstleistung als Komplettservice liefern. Auch virtuelle Sekretariate zuweilen in Form von Heimarbeit mit Bürodienstleistungen breiteten sich aus. „Smart Homes“ seien hinsichtlich des Nutzens und der hohen Anforderungen an die Programmierung durch die Bewohner ambivalente Fortschrittsbeispiele (weitgehend noch selbstbestimmtes Leben für Alte, Behinderte/Kranke vs. Übertechnisierung des Alltags evtl. mit Überforderung des Verbrauchers).
Sehr kritisch sah Wieneke-Toutaoui den Trend „Do it yourself“ (DIY) – zahlreiche YouTube-Videos mit Anleitungen suggerierten, dass jeder alles könne… Die Vornahme technischer Eingriffe am PKW oder in elektrischen Haushaltsgeräten, welche eigentlich Fachleuten vorbehalten sein sollten, würde ohne Kenntnis der Gefahren und Konsequenzen nun auch von Laien erfolgen. Neben der Gefährlichkeit komme es zu einer „Entqualifizierung des Handwerks“.

Wieneke-Toutaoui nahm Bezug auf Prof. Dr. phil. habil. Sabine Pfeiffer, Soziologin an der UNIVERSITÄT HOHENHEIM, und sprach sich für „Gestaltung statt Prognose!“ hinsichtlich der Arbeitswelt 4.0 aus:
* Es gelte Abschied zu nehmen von einfachen Prognosen.
* Die technische Machbarkeit allein sei nicht ausschlaggebend.
* Die globale Wertschöpfungskette sei für das Aussterben und Entstehen von Jobs entscheidend.
* Die Digitalisierung (und Vernetzung) ermögliche schlecht bezahlte Arbeitsplätze anderenorts.
* Deutschland habe bisher profitiert – dank noch gut qualifizierter Arbeitskräfte.
* Die Mitbestimmung sein anstrengend, aber hilfreich für den Erfolg.
* Die Gestaltung des Wandels müsse durch mehr Partizipation erfolgen.

Sie empfahl daher in der Bildung den Umgang mit Daten und Statistik, aber auch Manipulationsgefahren und die (Net-)Etiquette in den Fokus zu nehmen. Man müsse sich darüber im Klaren sein, dass Algorithmen niemals neutral seien. „eGovernment“ gewinne an Bedeutung. IT-Sicherheit und Datenschutz müssten stärker Beachtung finden, wie auch die Folgenabschätzung (nicht alles Machbare müsse realisiert bzw. mitgemacht werden). Schließlich plädierte sie auch für eine bessere Weiterbildung für Mädchen und Frauen, um deren Potenziale nicht ungenutzt zu lassen. Bei aller beeindruckenden Durchdringung des Alltags mit IKT müsse man den großen Herausforderungen der Menschheit Beachtung schenken: So gebe es derzeit schon mehr Menschen weltweit mit Smartphones als mit Zugang zu Toiletten (Quelle: CISCO 2016).
Sie wisse auch keine „einfachen Antworten“. Im Kontext des DIY-Trends sprach sie sich für die partielle Wiedereinführung menschlicher Dienstleister aus – so für Korrekturleser. Man könne ganz bewusst handeln und sich etwa vornehmen, bevorzugt physische Ladengeschäfte aufzusuchen. Kritisch sah sie die finanzielle Überbewertung von Plattformen (z.B. Google, Aibnb, …), denen kein realer Wert entgegenstehe. Sie plädierte für einen Fokus der Digitalisierung auf die Bereiche Medizin und PKW-Industrie.
Zum Abschluss betonte sie, dass man in der Gesellschaft auf Vertrauen und Unternehmenskultur setzen müsse – es müsse die Selbstausbeutung vermieden werden. Auch der Eigenverantwortung der an der Gestaltung Beteiligten sei hoch zu bewerten – so, um Risiken bei selbstlernenden Algorithmen zu senken. Sie erteilte gleichermaßen Pessimismus und Hypes insbesondere in Bezug auf den Einsatz von Robotern eine Absage. Beim Einsatz von Systemen der Industrie 4.0 in Unternehmen sei die Frage zu stellen, was die Mitarbeiter wirklich voranbringt – als Beispiel nannte sie den Einsatz von Datenbrillen, die sowohl unterstützend als auch entmündigend wirken könnten.

***Über die Rolle des Menschen im Kontext der Arbeit 4.0***

In seinem Impuls „Industriearbeit 4.0 – ist der Mensch Restrisiko oder Beherrscher der Technik?“ verwies Prof. i.R. Dr. Erhard Nullmeier, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, auf den Club of Rome. Dieser habe 1972 wohl ein falsches Prognosemodell verwendet, aber dennoch einen Nutzen, nämlich Sensibilisierung für entscheidende Fragen der Menschheit und deren Zukunft, generiert. Aktuell sei nicht wirklich vorauszusagen, welche Produkte und Dienstleistungen im Zuge der weiteren Rationalisierung erfolgreich auf den Markt kommen werden. Wettbewerbsfähigkeit sei nicht alles, aber ohne diese sei alles Andere nichts.

Der DGB-Index „Gute Arbeit“, welcher z.B. zur Bewertung von Multitasking (drohende Überforderung) und Kontrolle verwendet werde, führe zu der Forderung der Ausführbarkeit einer Tätigkeit, d.h. die notwendigen Informationen müssten verfügbar, wahrnehmbar und interpretierbar sein. In diesem Kontext sei auch das jeweilige psychische Schadenspotenzial zu sehen, und die Forderung nach Lernförderung lasse sich ableiten.
Eine weitere zentrale Frage sei, welche Prozesse automatisiert in einen sicheren Zustand gebracht werden können. Routinearbeiten fielen einer Maschine leicht – weniger aber dem Menschen.

Er erinnerte an literarische Inspiration der heutigen Diskussion – so an die „Robotergesetze“ von Isaac Asimov oder an die von Brainbridge (1983) beschriebene „Ironie der Automation“. Die Realität scheine zunehmend hinter dem digitalen Abbild zu verschwinden.
Zur Vermeidung von Katastrophen müsse die enge räumliche und zeitliche Kopplung komplexer Teilprozesse betrachtet werden. Aber auch die Würde des Menschen führe zu Forderungen an die Digitalisierung, wenn auch die Produktion am Standort Deutschland günstiger werden müsse, das sonst eine weitere Verlagerung der Industrie drohe.
Ein Hauptaugenmerk bei der Diskussion der Digitalisierung müsse auf der Qualifizierung liegen: Nicht nur akademisch, sondern auch auf Ebene der Facharbeiter, deren Praxisbezug bei der Gestaltung cyber-physischer Systeme ebenfalls erfolgsentscheidend sei.
Weitere Informationen zum Thema:

Kolumne von Sascha Lobo auf SPIEGEL ONLINE
„Die Mensch-Maschine – Auf dem Weg in die Dumpinghölle“

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/sascha-lobo-sharing-economy-wie-bei-uber-ist-plattform-kapitalismus-a-989584.html

the MercyChannel auf YouTube
Mercy Virtual Care Video Release

TAGESSPIEGEL CAUSA
Wirtschaft / Arbeit 4.0 – Fluch oder Segen?

https://causa.tagesspiegel.de/wirtschaft/arbeit-40-fluch-oder-segen

DGB
DGB-Index Gute Arbeit

http://index-gute-arbeit.dgb.de/dgb-index-gute-arbeit

ROBOTERWELT
Die Robotergesetze von Isaac Asimov

http://www.roboterwelt.de/magazin/die-robotergesetze-von-isaac-asimov/

ZEIT ONLINE, 23.03.2017
Künstliche Intelligenz – Die Pi-mal-Daumen-Studie

http://www.zeit.de/2017/11/kuenstliche-intelligenz-arbeitsmarkt-jobs-roboter-arbeitsplaetze

neuland, 16.02.207
Richard David Precht und Karl-Heinz Land im Doppelinterview: “Es könnte bald ernsthaft krachen”

https://www.mynewsdesk.com/de/neuland/blog_posts/richard-david-precht-und-karl-heinz-land-im-doppelinterview-es-koennte-bald-ernsthaft-krachen-54567

ZEIT ONLINE, 09.02.2017
Digitalisierung – Daten essen Seele auf, von Manfred Broy und Richard David Precht

http://www.zeit.de/2017/05/digitalisierung-revolution-technik-seele-menschen-grundrechte

CI4 FrühlingsForum 2017: „Arbeit 4.0 – Chancen und Herausforderungen an eine moderne Arbeitswelt“

Nach dem erfolgreichen Auftakt zu unserer neuen Veranstaltungsreihe mit dem HerbstForum 2016 zum Thema „Sicherheit in der Industrie 4.0“ möchten wir uns nun im Rahmen des FrühlingsForums 2017 am 25.04.2017 ab 17.00 Uhr dem Thema „Arbeit 4.0“ widmen.

Im Mittelpunkt des Vortrags- und Diskussionsabend steht der Mensch im Spannungsfeld einer sich in Folge einer durchgehenden Digitalisierung und Vernetzung aller Prozessketten revolutionär verändernden Alltagswirklichkeit.

Technikbegeisterung für das technisch Machbare, losgelöst von der Zieldefinition, dem Menschen zu dienen, das Leben zu erleichtern und eine höhere Qualität der Prozesse sowie Produkte anzustreben, könnte sich leicht gegen den Menschen und schließlich die Gesellschaft insgesamt richten… So sollen die sozialen Folgen der „Arbeit 4.0“ angesprochen und die Rolle des Menschen diskutiert, die Herausforderungen zur Nutzung der Chancen dargelegt und schließlich der Erfolgsfaktor Weiterbildung erörtert werden.

Wir möchten mit diesem Abend zur konstruktiven Diskussion anregen und einige Facetten der Arbeitswelt im Zeitalter der Industrie 4.0 anreißen:

Programm (Stand per 04.03.2017, Änderungen vorbehalten)

16.30 Uhr Einlass

17.00 Uhr Begrüßung/Moderation: Dipl.-Kfm. Michael Taube, Sprecher Cluster Industrie 4.0

Keynote: „Was bedeutet Arbeit 4.0 in der Gesellschaft?“

Referentin: Prof. Burghilde Wieneke-Toutaoui, Vorsitzende VDI BV B-BB, Präsidentin der Technischen Hochschule Brandenburg

Impuls I: „Industriearbeit 4.0 – ist der Mensch Restrisiko oder Beherrscher der Technik?“

Referent: Prof. i.R. Erhard Nullmeier, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin

Impuls II: „Weiterbildung Arbeit 4.0“

Referent: Prof. Hartmut Hirsch-Kreinsen, TU Dortmund

Dissussion und Fortführung der Gespräche bei einem kleinen Imbiss

21 Uhr ca. Ende

Technischen Universität Berlin,
Gebäude Bergbau- und Hüttenwesen, Neubau, Raum BH-N 334,
Ernst-Reuter-Platz 1, 10587 Berlin,

Industrie 4.0 und IoT: Die Sicherheit kommt noch zu kurz

Ausgeprägtes Sicherheitsbewusstsein und Gesamtstrategie zur Einbeziehung aller Akteure fehlen bisher

Dietmar Schnabel, Digitalisierung, Industrie 4.0, Internet, SCADA, Sicherheit: “Aktuell mangelt es nach Ansicht von Experten im Kontext der Digitalisierung sämtlicher Bereiche der Wirtschaft und Gesellschaft noch an eine Gesamtstrategie, die alle relevanten Akteure miteinbezieht.”

 

[CI4, 15.01.2017] Im Zuge der Digitalisierung sämtlicher Bereiche der Wirtschaft und Gesellschaft wird nahezu jedes Unternehmen mit der Notwendigkeit konfrontiert, sich dem Thema Industrie 4.0 auseinanderzusetzen. Aktuell mangelt es nach Ansicht von Experten aber noch an eine Gesamtstrategie, die alle Akteure miteinbezieht – und die Anzahl der Beteiligten ist hoch. Industrie 4.0 und IoT: Die Sicherheit kommt noch zu kurz weiterlesen

„it-sa 2016“: Industrie 4.0 und Internet der Dinge als Themen verankert

Empfang am Stand von datensicherheit.de

Um die Digitale Transformation der Gesellschaft erfolgreich zu bewältigen, muss den Risiken jetzt methodisch begegnet werden

[CI4, 24.10.2016] CI4- Gründungspartner Dirk Pinnow gibt nachfolgend einige Impressionen der drei Messetage wieder. Mehrere Veranstaltungen auf der „it-sa 2016“ in Nürnberg waren dem Thema Industrie 4.0 bzw. dem Internet der Dinge gewidmet. Deutlich gemacht wurde, dass der Wandel der Industrie, der Verwaltung und letztlich der ganzen Gesellschaft im Zuge der umfassenden Digitalen Transformation gewaltige Herausforderungen mit vielen Risiken und Gefahren, aber auch vielen Chancen „it-sa 2016“: Industrie 4.0 und Internet der Dinge als Themen verankert weiterlesen

Clustersprecher Michel Taube lädt zum CI4-MesseGespräch auf der „it-sa 2016“

CI4 Clustersprecher Michael Taube

Am 19. Oktober 2016 um 16.30 Uhr exklusiver Empfang mit Hintergrundgespräch

[CI4, 10.10.2016] CI4-Clustersprecher Michel Taube besucht den Messestand des Webmagazins „datensicherheit.de“ auf der „it-sa“ in Nürnberg, einer der weltweit bedeutendsten IT-Sicherheitsmessen. „datensicherheit.de“ ist einer der CI4-Akteure, die Herausgeber Carsten J. Pinnow und Dirk Pinnow sind Clustersprecher Michel Taube lädt zum CI4-MesseGespräch auf der „it-sa 2016“ weiterlesen

GPB Consulting@night: „Daten, Daten, Daten – Datensicherheit am 13.09.2016 in Berlin

Das Cluster Industrie 4.0 lädt am 13.09.2016 alle Akteure rund um das Thema I40 nach Berlin ein.

„Digitalisierung für den Mittelstand – Herausforderungen und Chancen“

Referent: Dipl.-Ing. (TU) Carsten J. Pinnow,
Hrsg. Webmagazin „datensicherheit.de“ u. Stellv. Ltr. VDI/VDE AK Sicherheit

Herr Pinnow stellt die besonderen Herausforderungen der Digitalisierung aller Wertschöpfungs- und Prozessketten am Beispiel der Datensicherheit und des Datenschutzes dar.

Mit dem Übergang zum „Internet der Dinge und Dienste“ werden die Datenmengen förmlich explodieren und tradierte Schutz- und Sicherungsmechanismen in Frage stellen. In jedem Fall nehmen virtuelle Angriffe mit der um sich greifenden Vernetzung zu. Auch die Rechtsprechung scheint von dem rasanten Wandel überfordert zu sein.

Warum eine Verweigerung des Mittelstands angesichts der Risiken mit der Einführung der „Industrie 4.0“ keine Option ist und trotz aller Gefahren lohnenswerte Chancen auf die mutigen Pioniere warten, soll an diesem Abend referiert und diskutiert werden.

Es wird ein kleiner Snack gereicht, dazu gibt es eine Auswahl an Erfrischungsgetränken. Dieses Mal ist die Veranstaltung kostenlos!. Eine Anmeldung ist erforderlich unter E-Mail michael [dot] taube [at] cluster-industrie-40 [dot] de.

Veranstaltungsort:

GPB Consulting, Beuthstraße 7-8, 7. Stock, 10117 Berlin

Programm:

Einlass zum Netzwerken ab 18.30 Uhr
Vortrag um 19.00 Uhr: Digitalisierung für den Mittelstand – Herausforderungen und Chancen

Cluster Industrie 4.0 kooperiert mit innovationszentrum für industrie 4.0

Das i4.0 PORTAL

Gemeinsame Projekte und Veranstaltungen zur erfolgreichen Digitalisierung mittelständischer Wertschöpfungsnetzwerke im Fokus

[CI4, 12.06.2016] CI4-Sprecher Michael Taube hat mit Philipp Ramin, Co-Founder und „Board Member“ des innovationszentrums für industrie 4.0 (i4.0), eine Kooperation mit starker Mittelstandsfokussierung vereinbart. Cluster Industrie 4.0 kooperiert mit innovationszentrum für industrie 4.0 weiterlesen

Hannover Messe 2016: Schaufenster der Industrie 4.0 öffnet sich

Digitalwirtschaft als Schrittmacher und Erfolgsfaktor vernetzter Produktion

[CI4, 24.04.2016] Die „Hannover Messe 2016“ steht laut dem Hauptgeschäftsführer des Digitalverbands bitkom, Dr. Bernhard Rohleder, ganz im Zeichen der Industrie 4.0 – die Aussteller aus der Digitalwirtschaft seien deshalb herausragend wichtig für deren Hannover Messe 2016: Schaufenster der Industrie 4.0 öffnet sich weiterlesen

CI4-Neujahrstreffen 2016: Jetzt anfangen und kontinuierlich wachsen

Erhard Nullmeier: „Unter dem Pflaster liegt der Strand”

[CI4, 08.02.2016] Zum Auftakt des neuen CI4-Veranstaltungsjahres 2016 gab Erhard Nullmeier, Professor i.R. der HTW Berlin, im Rahmen seines Impulsvortrages „Unter dem Pflaster liegt der Strand” einen Abriss über das thematische Spannungsfeld der „Industrie 4.0″ und zeigte den Cluster-Akteuren und -Freunden nochmals die Vielfalt des CI4-Neujahrstreffen 2016: Jetzt anfangen und kontinuierlich wachsen weiterlesen

RAMI 4.0: Alles wird passend gemacht

CI4: Heidel, Elmas

Gegenstände mit Verwaltungsschale kommunizieren in Wertschöpfungsnetzwerken

[CI4, 12.12.2015] Roland Heidel hielt den Abschlussvortrag des CI4-Veranstaltungsjahres 2015. Der fachliche Leiter des Normierungsverfahrens „DIN SPEC 91345 RAMI4.0“ überraschte das Auditorium am 8. Dezember 2015 mit einem sehr kurzweiligen, inspirierenden und optimistische Grundstimmung RAMI 4.0: Alles wird passend gemacht weiterlesen